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VideoproduktionManuel Hauer08. Oktober 2026

Imagefilm oder Werbefilm: Was passt zu deinem Ziel?

Worin sich Imagefilm und Online-Werbevideo in Aufgabe, Aufbau und Einsatz unterscheiden, gezeigt an zwei Videos für denselben Kunden.

Kameramann und zwei Personen bei einer Aufnahme im Studio

Stockfoto: pressmaster / Magnific. Beispielhafte Darstellung, keine Aufnahme eines eigenen Kundenprojekts.

Ein Imagefilm stellt dein Unternehmen vor: wer ihr seid, wie ihr arbeitet und was euch ausmacht. In diesem Beitrag geht es beim Werbevideo vor allem um ein konkretes Angebot und einen gewünschten nächsten Schritt. Die Grenzen überschneiden sich: Auch ein Imagefilm kann in Anzeigen eingesetzt werden, und Werbevideos können zunächst Bekanntheit aufbauen. Entscheidend ist deshalb das Kommunikationsziel, nicht allein die Bezeichnung.
Mit Werbefilm sind hier Werbevideos für Website, Social Media und Online-Anzeigen gemeint, keine Spots für Fernsehen oder Kino.

Worin unterscheiden sich Imagefilm und Werbefilm?

Die beiden Formate unterscheiden sich weniger in der Technik als in ihrer Aufgabe:
  • Aufgabe: Der Imagefilm baut Vertrauen in das Unternehmen auf. Das Werbevideo macht ein Angebot verständlich und lädt zu einem nächsten Schritt ein.
  • Botschaft: Der Imagefilm zeigt Menschen, Arbeitsweise und Haltung. Das Werbevideo konzentriert sich auf eine Leistung und ihren Nutzen.
  • Publikum: Ein Imagefilm kann Interessenten auf deiner Website Orientierung geben. Ein Werbevideo wird passend zur Kampagne ausgespielt; diese kann neue Menschen oder bestehende Kontakte ansprechen.
  • Lebensdauer: Ein Imagefilm kann länger im Einsatz bleiben, solange Angebot, Team und gezeigter Betrieb aktuell sind. Ein Werbevideo wird oft für eine Kampagne erstellt und bei Bedarf durch neue Fassungen ersetzt.
  • Handlungsaufforderung: Wenn Anfragen oder andere konkrete Reaktionen das Ziel sind, planen wir einen verständlichen nächsten Schritt ein – unabhängig davon, ob das Video als Imagefilm oder als Werbevideo bezeichnet wird.

Wie sehen zwei Videos für denselben Kunden aus?

Für MK Börsenhandel, einen Anbieter von Premium-Tradingstrategien, sind beide Formate entstanden.
Der Imagefilm mit 1:38 Minuten soll Kompetenz und Zuverlässigkeit im Premiumsegment sichtbar machen und Interessenten vorqualifizieren, bevor das erste Gespräch beginnt.
Imagefilm für MK Börsenhandel ansehen
Das Werbevideo stellt das Angebot von MK Börsenhandel vor. Es ist ein Beispiel dafür, wie eine erklärungsbedürftige Dienstleistung als Werbevideo gezeigt werden kann.
Werbevideo für MK Börsenhandel ansehen
Übertragbar ist vor allem die Arbeitsteilung: der Imagefilm für den Gesamteindruck des Unternehmens, das Werbevideo für ein bestimmtes Angebot. Beide Formate können sich ergänzen. Ob du eines oder beide brauchst, richtet sich nach deinem Ziel.

Wie unterscheiden sich Aufbau und Länge?

Ein Imagefilm erzählt. Er hat Raum für Menschen, Orte und Werte und darf einen Spannungsbogen haben. Die Imagefilme aus meinen Referenzen liegen zwischen etwa einer und knapp drei Minuten. Welcher Ansatz zu welchem Ziel passt, zeigt der Beitrag mit Imagefilm-Beispielen.
Ein Werbevideo richtet seinen Aufbau auf das Angebot und den gewünschten nächsten Schritt aus. Es kann sehr kurz sein oder mehr Erklärung brauchen. Die Länge ergibt sich aus Botschaft, Publikum und Platzierung. Ob verschiedene Einstiege oder Formate nötig sind, wird für den konkreten Einsatz geplant. Was das für Formate und Fassungen bedeutet, beschreibt der Beitrag zu Social-Media-Videos als Beitrag oder Anzeige.

Welches Format brauchst du zuerst?

Die Reihenfolge hängt davon ab, wo es bei dir gerade hakt:
  • Deine Website erklärt nicht, wer ihr seid und warum man euch vertrauen kann. Dann kann ein Imagefilm die Unternehmensdarstellung ergänzen. Wenn Anzeigen auf deine Website führen, sollte deren Inhalt zur Botschaft der Anzeige passen. Andere Kampagnen nutzen etwa Kontaktformulare direkt auf der Plattform.
  • Du möchtest ein konkretes Angebot gezielt bewerben. Dann kann ein darauf zugeschnittenes Werbevideo sinnvoller sein. Wenn das Angebot bisher kaum nachgefragt wird, klären wir zuerst, ob Botschaft, Zielgruppe und Ausspielung zum Angebot passen.
  • Du planst beides. Dann lohnt es sich, beide Videos gemeinsam zu planen. Werden Bildausschnitte und Formate vor dem Dreh festgelegt, kann Material aus einem Drehtermin für beide Formate genutzt werden.
Ein Imagefilm ist kein Ersatz für eine Werbekampagne, und ein Werbevideo ersetzt keinen Eindruck vom Unternehmen.

Wie könnte eine gemeinsame Planung aussehen?

Ein Planungsbeispiel: Angenommen, ein Ingenieurbüro möchte auf seiner Website zeigen, wie es arbeitet, und gleichzeitig ein neues Leistungsangebot über Anzeigen bekannt machen.
  1. Der Imagefilm zeigt Büro, Projekte und Menschen und läuft dauerhaft auf der Startseite.
  2. Zwei kurze Werbevideos stellen das neue Angebot vor, jeweils mit anderem Einstieg, im Hochformat für Social Media.
  3. Eine Angebotsseite auf der Website, auf die die Anzeigen führen und die zur Botschaft der Videos passt.
Der Dreh wird so geplant, dass die Szenen für beide Formate entstehen. Geschnitten wird getrennt, weil Imagefilm und Werbevideo unterschiedliche Aufgaben haben.

Was bedeutet das für Kosten und Zeit?

Als Orientierung rechne ich nach dem Dreh mit etwa ein bis zwei Wochen für Werbevideos oder Social-Media-Clips und mit etwa zwei bis vier Wochen für Imagefilme. Wie Preisrahmen bei Filmproduktionen entstehen und welche Faktoren den Aufwand bestimmen, erklärt der Beitrag Was kostet ein Imagefilm?.
Wichtig bei Werbevideos: Die Produktion umfasst die Videos selbst. Anzeigenbetreuung ist eine optionale, separat vereinbarte Leistung, und das Werbebudget kommt getrennt hinzu.

Der nächste Schritt

Weitere Imagefilme und Werbevideos findest du bei den Referenzfilmen. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welches Format zu deinem Ziel passt und ob sich beide gemeinsam planen lassen.
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